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Wege in die Schuldenfalle

Auf eine Schuldenfalle zu zusteuern kann meist recht schmerzhaft sein. Man gründet eine neue Wohnung, benötigt dazu ein neues Schlaf- und Kinderzimmer, Küche eventuell noch ein neues Sofa und schon sind einige tausend EUR beisammen. Wie aber nun finanzieren, denn auf dem eigenen Konto ist gerade mal wieder flaute. Aber da gibt es ja die Banken, Einrichtungshäuser und Konsorten, die günstige Kredite bieten und schon ist die Wohnung im nu perfekt. Super Sache, denn als Dank erhält man noch obendrauf eine Kreditkarte, die man doch eigentlich ausreizen könnte. Vor lauter Freude ist die Finanzierung dann (fast) vergessen, denn gezahlt wird entweder in kleinen Raten oder sogar erst in 6 Monaten, und wenn alles schiefgeht muss die Kreditkarte eben herhalten.

Aber was ist, wenn das Auto von heut auf Morgen den Geist aufgibt. Die Reparaturkosten sind meist überteuert warum also nicht gleich ein neues her. Sicherlich geht da noch was - und eigentlich ist es ja auch schön - und den Nachbarn wollen wir es auch gleich zeigen. Gesagt, getan und wieder ein Kredit oben drauf. Ups jetzt wird’s eng.

Ist das eigene Konto schon öfters in der Flaute, geht es jetzt erst so richtig los. Kind und Frau wollen auch versorgt sein, was jetzt tun? Ja, da ist guter Rat teuer. Aber nein, da war doch noch was? Ja her mit dem Dispo, hat der Banker eh schon öfters nachgeschmissen. Und so dreht sich die Schulden - Spirale immer enger zu.

Die Zahlungsunfähigkeit ist nicht mehr weit, denn das Gehalt reicht nicht mehr aus um die Verbindlichkeiten zu deckeln. Nun kommt es, was kommen muss, die quälenden Gedanken setzen ein – hätte ich doch besser nicht – oder hätte ich doch besser anders.

Vom schlafen keine Rede mehr, die Nächte werden immer länger, der Magen rebelliert, Kopfschmerzen schleichen sich ein, ein ungutes Gefühl tut sich auf. An dieser Stelle könnte man vor lauter Übelkeit speien. Es kommt aber noch dicker, denn das Konto ist leer, die monatlichen Raten werden nur noch zum Teil bedient, die erste Zahlungserinnerung trudelt ein und bringt das Fass zum überlaufen. „Mal gut, dass diesmal noch die Miete vom Konto abging“. Der Energieversorger war dagegen schon sehr eng.

Die Arbeitskraft lässt spürbar nach, so dass man der gewohnten Arbeit nicht mehr so nachgehen kann wie gewollt. An dieser Stelle quält man sich nur noch zur Arbeit, da wo man sich früher wohlfühlte - bei seinen Kollegen. Offen und ehrlich ist da nicht mehr angesagt, was könnte da der Kumpel denken oder gar der Chef sagen; viel zu peinlich. Die ersten Anzeichen für Depressionen tun sich auf. Jetzt schaltet sich auch der Arbeitgeber ein und die erste Abmahnung liegt im Personalbüro. Am liebsten will man einfach umfallen und nicht mehr (sofort) aufstehen, alles hat sich gegen einen verschworen, so meint man.

Daheim gibt es ein Wort nach dem anderen, die Einheit (Ehe) zerbröckelt an den Schulden und letztendlich wird man krank. Man ist in dieser Situation völlig überfordert und hilflos. Die Kinder hören die Ehestreitereien und es kommt auch bei den Kindern zu einem unguten Gefühl. Die schulischen Leistungen werden dadurch beeinträchtigt und der Lernstoff ist nicht mehr ganz zu schaffen.

Der weitere Gang nach Hause ist voller Ängste und schlechten Eindrücken. Auf dem einst so schönen Wohnzimmertisch liegen nun 5 Mahnungen. Die schlimmste Erfahrung wird aber sein, die Androhung der Kündigung der Wohnung.

Der Magen spielt nicht mehr mit, man hat Schwindelgefühle und eine tiefe Ohnmacht beherrscht einen ab sofort. „Oh Gott“, was passiert mit mir! Die Kräfte verschwinden, zum Brief öffnen kommt man da nicht mehr und erst der Gang zum Briekasten… Da geht auch noch die Türklingel und ein unsagbarer Blitz geht durch Mark und Knochen. Hier beginnt es, dass man regelrecht emotional an die Wand gedrückt wird. Die psychischen Nebenwirkungen treten nun verstärkt auf.

Die folgenden weiteren Abläufe wie Mahnungen, Vollstreckungsbescheide, den Besuch vom Gerichtsvollzieher und weitergehende Maßnahmen der Gläubiger, beispielsweise die Konto- oder Lohnpfändung, werden gar nicht mehr so richtig wahr genommen. Dabei steigt das Risiko der Erkrankung mit zunehmender Dauer der Verschuldung. Das Leben entwickelt sich zunehmend zu einer schmerzhaften Erfahrung. Der Gesundheitszustand nimmt mangelhafte Formen an.

Irgendwann holt die Situation eben jeden ein. Lange genug hat man seine Augen vor dem eigenen Scherbenhaufen verschlossen. Es muss gehandelt werden  um aus der Schuldenfalle wieder mit eigener Initiative rauszukommen. Aber die Zeit spielt gegen einem. Je länger man bekanntlich wartet um sich den Schulden zustellen, desto mehr Verbindlichkeiten wird man durch Zins und Kosten zu begleichen haben.

Daher sollte man sein Leben jetzt für die ganz persönliche Schuldenfreiheit wieder in die eigene Hand nehmen. Man muss es noch nicht einmal alleine tun.