Aktuelle News im Netzwerk
Termine im Netzwerk
Rezepte im Netzwerk

Hinweis zum Datenschutz

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir ein Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie damit einverstanden sind, freuen wir uns, wenn Sie unsere Webseite weiter erkunden. Sollten Sie der Verwendung nicht zustimmen, können Sie Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Kontaktieren Sie uns

 

Firma / Name *
eMail-Adresse *
Telefon
Nachricht *

* = Pflichtfeld

 

 
Bitte Ergebnis der Rechenaufgabe als Zahl eingeben
7 * 3 =

 

 

Schulden - Mithaftung - Tipps

Frauen sollten wissen, dass sie für Schulden des Ehemanns nicht automatisch einzustehen haben und somit nicht automatisch haften. Nur wenn es sich um sogenannte "Geschäfte des täglichen Lebens" handelt (z. B. die einfache Reparatur der Waschmaschine, Bestellung von Kinderkleidung beim Versandhandel in geringem Umfang), können beide Ehepartner zur Zahlung herangezogen werden.

Für Schulden, die der Mann aus früherer Zeit mit in die Ehe bringt, haften Frauen auf gar keinen Fall. Der oft zu hörende Satz: "Wir sind doch verheiratet, da muss ich auch für die
Schuldverpflichtungen von meinem Mann einstehen", ist falsch. Erst wenn die Ehefrau durch besondere Erklärung und Unterschrift in bestehende Kreditverträge Ihres Mannes einsteigt, haftet auch sie, ansonsten bleiben die "Altschulden" allein beim Mann.
Also was ist bei Trennung bzw. Scheidung zu beachten:

Bei den Schulden unterscheidet man zwischen:

  • den gemeinsamen Schulden der beiden Ehegatten und
  • solchen Schulden, die nur einer der Ehegatten hat.


Schulden, die in der Ehe gemacht wurden, sind nicht automatisch gemeinsame Schulden.
Grundsätzlich sind Schulden nur dann gemeinsame Schulden, wenn sich beide Ehegatten gegenüber dem Gläubiger verpflichtet haben. Also z. B., wenn beide Ehegatten einen Kreditvertrag, einen Kaufvertrag oder einen Mietvertrag unterschrieben haben. Auch Schulden auf einem gemeinsamen Konto sind gemeinsame Schulden. Für gemeinsame Schulden haften beide Ehegatten gemeinsam.
Hat dagegen nur einer der Ehegatten einen Vertrag unterschrieben, so handelt es sich nur um seine eigenen Schulden. Mit diesen Schulden hat der andere Ehegatte prinzipiell nichts zu tun. Entgegen einem weitverbreiteten Irrtum gilt das auch dann, wenn man keine Gütertrennung vereinbart hat. Auch ohne Ehevertrag, also beim Güterstand der sogenannten Zugewinngemeinschaft, bleibt es dabei, dass ein Ehepartner nicht für die Schulden des anderen Ehegatten haftet.

Praktische Tipps
Ehefrauen überschuldeter Männer müssen wissen, dass grundsätzlich alle Gegenstände in der ehelichen Wohnung gepfändet werden können (auch bei vereinbarter Gütertrennung!). Dies kann nur verhindert werden, wenn man klar belegen kann, dass die Gegenstände nicht dem Ehemann, sondern der Ehefrau gehören.
Steigen Sie nicht in bestehende oder neue Verträge mit ein, sofern sie nicht zu gleichen Teilen Mitnutzerin sind und gleiche Geschäftserfahrung, wie Ihr Partner hat (z. B. bei Existenzgründungen, Immobilienerwerb, Pkw-Finanzierung). Auch Alltagsgeschäfte und die Haftung für den gemeinsamen Haushalt sollten zwischen den Partner fair aufgeteilt werden.

Frauen sollten sich von allen gemeinsam mit dem Ehemann oder Partner abgeschlossenen Verträgen eigene Kopien machen.
Sie sollten sich ein eigenes, nur Ihnen zugängliches Girokonto einrichten. Nur so ist das eigene Geld vor dem Zugriff des Partners oder seiner Gläubiger geschützt.
Sollte das Kind aber schon in den Brunnen gefallen sein, dann denken Sie bitte daran;
Schuldnerinnen und Schuldner haben die Chance auf einen Neubeginn! Professionelle Beratung und Hilfe leistet u. a. die Initiative Insolvenz Vitovec. Das seit dem 1. Januar 1999 geltende Verbraucherinsolvenzverfahren mit seinen zum 1. Dezember 2001 in Kraft getretenen Änderungen gewährleistet eine zusätzliche Entschuldungsmöglichkeit.